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Geschrieben von: Assia Harwazinki
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Dienstag, 29. Dezember 2009 um 14:41 Uhr |
Existenzialismus, Kolonialismus, Neoliberalismus, die Bedingungen des Kinos in der Dritten Welt und der Wahn vom Perfektionismus.
Die 26. Französischen Filmtage präsentierten ein
gewohnt vielfältiges, hochkarätiges Programm mit einer großen Auswahl neuer
Filme aus dem frankophonen Raum sowie einer Anzahl unbekannter Klassiker. Neue
Filme junger arabischer und afrikanischer wie auch französischer und
kanadischer Filmemacher bestimmen das Programm dieses Festivals, das einige
Regisseure und Schauspieler regelmäßig als Gäste einlädt und Werkschauen
einzelner Regisseure bietet: |
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Braune Esoterik
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Geschrieben von: Günter Mergel
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Montag, 24. August 2009 um 12:36 Uhr |
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Eine Rezension des Buches von Herbert Rätz "Religion der Reinheit" und zugleich eine Übersicht über kritische und apologetische Literatur zur Esoterik |
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Geschrieben von: Assia Harwazinki
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Montag, 10. August 2009 um 08:15 Uhr |
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Seit einem guten Jahrzehnt tauchen am Filmhimmel immer wieder junge arabische Filme-macherinnenmit ihren Werken auf, die hierzulande kaum bekannt sind, darunter vor allem Schaffende aus Tunesien und Algerien. Eine weitere ist die Libanesin Nadine Labaki, deren Streifen „Caramel“ im Frühjahr 2009 im Fernsehen auf ARTE gezeigt wurde. |
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Geschrieben von: Tobias Prüwer
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Donnerstag, 06. November 2008 um 17:27 Uhr |
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"Wieder ein Schlussstrichstreifen: Das Gespann Bernd Eichinger und Uli Edel hat sich daran gemacht, die Genese der Roten Armee Fraktion (RAF) zu erklären, mit ihrem Mythos zu brechen und vorzuführen, wie man sie zu sehen hat." Dabei haben "die Macher des "Baader Meinhof Komplex" weder die historische Wahrheit im Sinn, sonst hätten sie nicht das völlig inadäquate Medium Spielfilm gewählt, noch ein Begreifen. Es geht um Deutungshoheit. Das Produkt ist wieder ein Spiel mit der Zeitgeschichte, das einen Hochglanzstreifen zum Resultat hat, der nun das allgemeine Geschichtsbild prägen wird. Der RAF wird jeglicher politischer Anspruch - über den es sich wenigstens zu diskutieren lohne - genommen. Ihre Protagonisten werden zu jungen Wilden stilisiert, die modisch gekleidet sind und rumballern: Rebels without a cause. |
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Geschrieben von: Evelyn Finger
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Sonntag, 31. August 2008 um 19:04 Uhr |
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"Nicht die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass ist der Skandal, auch nicht, dass er so lange geschwiegen hat, sondern sein Interview in der FAZ: eine Beichte, die keine ist Die Heuchelei fängt schon bei der Überschrift an. "Warum ich mein Schweigen breche" betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihr Sensationsinterview mit dem groß angekündigten Mitglied der Waffen-SS, Günter Grass - als hätte es nach den Grundregeln eines kritischen Journalismus' nicht heißen müssen: "Warum ich geschwiegen habe." Als seien die Abgründe des deutschen Geschichtsdiskurses von weit geringerem Interesse als die Anlässe eines späten Enthüllungsromans. Als sei ausgerechnet von Grass selbst eine ehrliche Auskunft darüber zu erwarten, warum er gerade jetzt mit der Wahrheit herausrückt.(...) Der Günter Grass des FAZ -Interviews, der dem prominenten Schriftsteller mitunter seltsam unähnlich scheint, schreckt nicht davor zurück, die deutschen Konzentrationslager mit dem amerikanischen Alltagsrassismus in einen kruden moralischen Zusammenhang zu bringen. |
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Der Fall Grass
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Geschrieben von: Ulrich Greiner
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Sonntag, 31. August 2008 um 14:00 Uhr |
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Der Schweizer Schriftsteller Hugo Loetscher bemerkt über den Lieblingsautoren der FAZ mit dem ihm eigenen Sarkasmus: »Dass ein Jüngling in der SS Dienst machte, ist das eine; aber die Diskussion darüber sollte nicht das Grundsätzlichere verstellen, nämlich dass einer, der gegen das Verdrängen kämpfte, selber ein Verdränger ist. Da hat man erlebt, wie Grass uns Schweizer Schriftsteller mahnte, kompromisslos mit unserer Vergangenheit umzugehen, da war man dabei, wie Grass spanischen Intellektuellen beibrachte, wie man sich mit dem Faschismus auseinanderzusetzen hat. Und nun erweist es sich, dass aus dem belehrenden Moralisten ein moralischer Frisör geworden ist."
Wahr ist leider, dass die ewige Rechthaberei der »Flakhelfer« oder »Schülersoldaten« viele Sendestunden und viele Feuilletonseiten gekostet hat, ohne dass sie je zur wahrhaftigen Erinnerung, Besinnung und zum Durcharbeiten des vergangenen Unrechts beigetragen haben. |
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Geschrieben von: Peter Bierl
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Mittwoch, 18. Juni 2008 um 08:08 Uhr |
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Peter Bierl kritisiert in diesem Artikel Jutta Ditfurts Buch "Rudi und Ulrike. Geschichte einer Freundschaft". Er stellt heraus, dass schon der Titel des Buches irreführend ist, weil Ditfurth jeden Beleg für die angebliche Freundschaft schuldig bleibt, und die Autorin, statt sich mit Differenzen, Entwicklungen, Brüchen auseinanderzusetzen und sie ins Verhältnis zu den gesellschaftlichen "Gegebenheiten" zu setzen, einen Heldenmythos spinnt. Danach machen große Menschen Geschichte, wenn sie in demselben Zeitraum der Geschichte agierten, einander gekannt haben und miteinander befreundet gewesen. sind Denn "genialische deutsche Menschen" erkennen einander als "Geist von demselben heldischen, deutschen Geist" sofort. Dabei gäbe es durchaus nicht nur Rühmenswertes von Rudi und Meinhof zu berichten.
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Geschrieben von: Peter Bierl
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Donnerstag, 10. Januar 2008 um 17:43 Uhr |
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"Die' Meinhof-Biographie', wie es im Untertitel der Ditfurth-Schrift in aller Bescheidenheit heißt, muss erst noch geschrieben werden. Bezeichnend für die mangelnde politische Auseinandersetzung ist schon, dass das bescheidene Literaturverzeichnis kein Werk zum Thema Israel und die Linke enthält. Im Text teilt Ditfurth lapidar mit, in Teilen der neuen Linken hätten sich antisemitische Ressentiments verbreitet, als handelte es sich um einen Grippevirus. Interessant wäre zu lesen, wie Meinhof reagierte, als ein PLO-Mann den deutschen Genossen im Trainingscamp in Jordanien erklärte: "Hitler gut". Einen Funktionär der Fatah, der als Dolmetscher fungierte, stellt Ditfurth als Sohn eines "Helden des Aufstandes von 1936 bis 1939 gegen die britische Fremdherrschaft in Palästina und gegen die Zionisten" vor. |
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Geschrieben von: Joel Fishmann
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Freitag, 19. Oktober 2007 um 12:18 Uhr |
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eine Rezension des Buches von
Jimmy Carter, Palästina. Frieden nicht Apartheit, in dem Carter sich als Antisemit outet.
Mit einem Kommentar von Heinz Gess: "Aus Carter spricht der alte Judenhass christlicher Provinzheiliger. Er kann den Juden als "guter Christ" ihre "Verstocktheit" gegen die Religion der Erdnussfarmer und die bei Juden häufig anzutreffende Liberalität in Glaubenssachen einfach nicht verzeihen. Sie müssen darum böse und Feinde der einen, durch Christus (oder Mohammed) "erlösten Menschheit" sein. So projiziert er in den Judenstaat all das Böse hinein, das in ihm ist, dass er aber, der (Schein-)Heilige und Sklavenmoralist, der er ist, bei sich selbst nicht wahrnehmen kann und darum abspalten muss: seine Arroganz, Besserwisserei, Verstocktheit gegen die Erfahrung, autoritäre Gesinnung etc. Er kann nicht anders. |
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