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Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden! PDF Drucken E-Mail
155 mal gelesen.
Geschrieben von: Gerd Buurmann   
Dienstag, 09. Februar 2010 um 12:39 Uhr
Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!

Das Kritiknetz hat wiederholt gegen die von der Stadtverwaltung, der Justiz und den Kölner Bürgern geduldete antisemitische Hetzwand auf der Kölner Domplatte protestiert und zu Aktionen gegen sie aufgerufen. Bislang ohne Erfolg! Nun macht eine andere Seite, der "Tapfer im Nirgendwo Blogspot" neu wieder auf den Dauerskanadal in Köln aufmerksam. 
Auszug aus dem Text: "Seit 2004 widmet sich die sogenannte "Klagemauer" unter Verantwortung von Walter Herrmann inhaltlich einer verzerrenden und einseitigen Darstellung des palästinensischisraelischen Konflikts. Da allein die Bezeichnung "Klagemauer" für diese Dauerinstallation eine Beleidigung für all jene ist, denen die wahre Klagemauer in Israel etwas bedeutet, wird sie hier von nun an die Antiwand genannt. Durch eine einseitige Darstellung des  Leides der Palästinenser und der Darstellung israelischer Politiker als Kriegsverbrecher verzerrt die Antiwand die Realität des Nahostkonflikts und schürt so antisemitische Ressentiments. Israel wird durchgehend als Aggressor dargestellt, während von den Terroranschlägen durch palästinensische Organisationen geschwiegen wird oder diese als verzweifelte Taten von Hoffnungslosen dargestellt werden. Von den Zielen der palästinensischen Hamas und der libanesischen Hisbollah, die beide für die für die physische Vernichtung aller Juden kämpfen, erfährt man an der Antiwand nichts. Vertreter der Synagogen-Gemeinde Köln forderten daher folgerichtig ab 2005 nachdrücklich ein Verbot der Antiwand.
Nun solle man meinen, die Kölner würden für das Recht und die Sicherheit von Juden ebenfalls ihre Ärsche heben und die Zähne auseinander nehmen und sich zusammen mit der Synagogen Gemeinde "quer stellen" - aber weit gefehlt. Obwohl die Kölner Antiwand am Kölner Dom für Juden und Israelis so ziemlich genau das darstellt, was der Anti-Islam-Kongress in Köln für Muslime und Araber war, allerdings täglich und nicht nur einmalig, herrscht gegenüber der Kölner Antiwand eisiges Schweigen im Kölner Wald. Während Köln auf der einen Seite deutlich macht, dass Muslime zu Köln gehören und es nicht akzeptiert werden kann, wenn gegen Muslime einseitig Stimmung gemacht wird, zeigt eben dieses Köln auf der anderen Seite eine eiskalte Ignoranz gegenüber Juden, eine Ignoranz, die nur eins bedeutet: Juden gehören nicht zu uns! Was die Stadt Köln seinen muslimischen Nachbarn nicht mal einen einzigen Tag zumuten möchte, mutet die selbe Stadt Juden täglich zu. Noch deutlicher kann es Köln gar nicht sagen:
Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!
Das Schweigen der Kölner ist ohrenbetäubend und das, obwohl die Kölner Antiwand mittlerweile ekelhafte Züge angenommen hat. An der Kölner Antiwand ist seit einiger Zeit eine Karikatur zu sehen, auf der ein Jude mit Messer und Gabel ein kleines palästinensisches Kind zerstückelt, um sich an seinem Fleisch und Blut zu laben. Bei dieser Karikatur ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass der dort abgebildete Kannibale nicht als Israeli gekennzeichnet ist, was schon widerlich genug wäre, aber mittlerweile bei vielen als "Israelkritik" durchgeht, sondern als Jude. Auf seinem "Schlabberlatz" ist nicht die Israelfahne mit den blauen Tallitstreifen abgebildet, sondern nur der דוד ןגמ (Stern David). Hier beleidigt die Karikatur nicht Israel, sondern alle Juden Eine solche Karikatur hat es vor dem Kölner Dom seit dem "Dritten Reich" nicht mehr gegeben; dennoch findet sich in Köln niemand, um sich gegen diese Beleidigung quer zu stellen, im Gegenteil: Die menschenverachtende Karikatur wird benutzt, um Kritik am Staat Israel zu formulieren. Das muss man sich mal vorstellen, eine Karikatur, die in der Tradition des mörderischen Antisemitismus steht, eine Karikatur, die sich einer Bildsprache und Ideologie bedient, mit der ein millionenfacher Mord an jüdischen Frauen, Männern und Kindern verübt wurde, einzig und allein in der Absicht, alle Juden der Welt zu vernichten, eine solche Karikatur wird nun zum Anlass genommen, um über mögliche Vergehen einer israelischen Regierung zu debattieren. Eigentlich müssten die Nazis Israel dankbar sein, dass sie jetzt wieder ihre Hetze öffentlich zeigen dürfen."
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Peres' Rede vor dem Bundestag (am 27. 01 2010) PDF Drucken E-Mail
83 mal gelesen.
Geschrieben von: Shimon Peres (Präsdent Israels)   
Mittwoch, 27. Januar 2010 um 18:51 Uhr
Peres spricht im Bundestag Israels Präsident Shimon Peres hat heute anlässlich 65sten  internationalen Holocaust-Gedenktages eine  Rede im Deutschen Bundestag gehalten.
Ihr Wortlaut wird im Folgenden vollständig in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Rufmord an Claude Lanzmann PDF Drucken E-Mail
104 mal gelesen.
Geschrieben von: Jürg Altwegg   
Mittwoch, 13. Januar 2010 um 17:39 Uhr

Kampagne gegen „Shoah“-Autor in: Die Zeit

12. Januar 2010 Aus Deutschland kommt es gegenwärtig knüppelhart über Claude Lanzmann. In Hamburg wurde Ende vergangenen Jahres die Vorführung seines Films „Warum Israel“ verhindert. Und jetzt veröffentlichte die „Zeit“ in ihrer jüngsten Ausgabe „Eine kleine Warnung an den Rowohlt-Verlag“, der sich anschickt, Lanzmanns Memoiren in deutscher Übersetzung zu veröffentlichen. „Le lièvre de Patagonie“, bei Gallimard erschienen, wurde in Frankreich mehrfach als Buch des Jahres 2009 ausgezeichnet. Vor diesem Werk warnt die Hamburger Wochenzeitung die deutsche Öffentlichkeit. Vom Verlag fordert sie eine „kommentierte Ausgabe“. Wahlweise schlägt sie eine Revision „unter Rücksprache mit Historikern“ vor.
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Hurrah, wir fraternisieren PDF Drucken E-Mail
98 mal gelesen.
Geschrieben von: Liza   
Dienstag, 05. Januar 2010 um 13:40 Uhr
Besondern bemerkenswert ist es, was sich die Süddeutsche Zeitung in den vergangenen Tagen geleistet hat. Zunächst ließ sie Andrian Kreye, einen ihrer beiden Feuilletonchefs, von der Leine. Kreye beschäftigen Fragen wie: „Was zählt mehr? Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit? Oder der Respekt für religiöse Gefühle?“ Weil aber die einen nun mal so sagen („Meinungsfreiheit!“) und die anderen so („Respekt!“), weil also alles irgendwo furchtbar kompliziert ist, auch und gerade für den Feuilletonboss einer führenden deutschen Tageszeitung, lautet dessen Antwort schließlich „weder noch“: „Es geht vielmehr um die Unfähigkeit des Westens, die immer dringendere Auseinandersetzung mit dem islamischen Kulturkreis und seinen Einfluss auf die moslemische Diaspora auf europäischem Boden realistisch einzuschätzen. Im Westen geht die Wertedebatte prinzipiell davon aus, dass der Wertekanon von Freiheit, Gleichheit, Demokratie und Menschenrechten etwas ist, das der gesamte Rest der Menschheit herbeisehnt.“ Ein Muslim sei „jedoch kein Unterdrückter, der unter einer Diktatur leidet, bis ihn endlich die Flucht oder ein Befreier von seinem Schicksal erlöst“. Denn: „Freiheit und Demokratie sind keineswegs Lebensformen, die in der islamischen Welt als höchste Stufe der menschlichen Entwicklung angesehen werden.“

Das ist das postmoderne anything goes par excellence, das ist der Prototyp des Geschwätzes von den „Narrativen“ und den „Kulturkreisen“, die alle ihre je eigene Wahrheit und Berechtigung haben sollen, das ist lupenreiner Kulturrelativismus, der keine universalistischen Maßstäbe kennt, sondern stattdessen das „emotionale Verhältnis“ der Muslime zur Meinungsfreiheit beschwört und sich verständnisinnig fragt, „was ein Moslem empfindet, wenn ein Ungläubiger“ – ohne Anführungszeichen! – „seinen Glauben beleidigt“, wie es Westergaard getan haben soll. Zwar beeilt sich Kreye zu beteuern, „unsere Grundwerte“ seien „natürlich nicht verhandelbar“, aber nur, um sofort einzuschränken: „Mit Gott allerdings kann man auch nicht debattieren.“ Ganz recht – wer würde es schließlich schon wagen, dem Allmächtigen die Aufklärung entgegenzusetzen und eine Freiheit zum Maßstab zu machen, die zuvörderst die Freiheit von Religion, „Kultur“ und anderen Zumutungen ist und nicht für sie?
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Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte im Gottesstaat Iran PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Nasrin Amirsedghi   
Sonntag, 03. Januar 2010 um 11:25 Uhr
Das islam-faschistische Regime in Iran ist nicht reformierbar, weil weder die Verfassung der Islamischen Republik noch der Koran selbst mit Demokratie undMenschenrechten vereinbar sind.

"Meine Sicht auf die aktuellen Aufstände im Iran beruht auf drei Thesen, die im Wesen des
Islam und der iranischen Verfassung begründet sind:
1. Der Islam und insbesondere die Verfassung der islamischen Republik Iran, die im
Kontext des Koran begründet wird, ist mit Demokratie und Menschenrechten nicht
vereinbar.
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Eyes wide shut. Über die unkritische Antisemitismusforschung des Berliner Instituts (ZfA) PDF Drucken E-Mail
475 mal gelesen.
Geschrieben von: Christian Heinrich   
Donnerstag, 10. September 2009 um 12:05 Uhr

Im Juli 2002 titelte das Satiremagazin Titanic: „Schrecklicher Verdacht: War Hitler Antisemit?“ Weil diese Frage noch der Beantwortung zu harren scheint, gibt Wolfgang Benz seit zwanzig Jahren den Antisemitismusbeauftragten der Bundesrepublik mit angeschlossenem Institut (ZfA). Seit einigen Tagen veranstaltet dieses Institut unter seiner Leitung nun seine diesjährige, dreitägige „Sommer­universität“.

Chistian J. Heinrich fragt sich  – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der letztjährigen Konferenz „Feind­bild Muslim, Feindbild Jude“ –, wie es beim ZfA überhaupt um den Begriff des Antisemitismus bestellt ist. Dabei stellt er fest, welch sehr beschränktes Verständnis das Zentrum und insbesondere sein Direktor Wolfgang Benz  von jenem Gegenstand haben, der ihrem Institut den Namen gegeben hat.

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„Die schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“ PDF Drucken E-Mail
213 mal gelesen.
Geschrieben von: Ulrich Sahm   
Mittwoch, 05. August 2009 um 13:54 Uhr
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse an Felicia Langer, eine jüdische „Israelkritikerin“, die Ahmadinedjads Regime in Teheran die Stange hält, ist nur ein weiteres Beispiel für die Doppelzüngigkeit der deutschen  und europäischen Politik gegenüber dem jüdischen Staat Israel.  Die Ehrung darf deshalb nicht, wie manch einer es gerne möchte, als ein Verwaltungsirrtum oder Missgeschick gewertet werden.
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Die deutsche Rechte: Mit Carl Schmitt für Allah und Ahmadinedschad PDF Drucken E-Mail
862 mal gelesen.
Geschrieben von: Volker Weiß   
Dienstag, 23. Juni 2009 um 08:09 Uhr
In der Auseinandersetzung mit der Protestbewegung gegen die Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschadszum iranischen Präsidenten hat das Regime in Teheran Rückendeckung seitens der deutschen Rechten erhalten. Das ist wenig verwunderlich, denn die islamische Republik Iran erfreut sich dort diverser Sympathien. Sie gilt als eine gegen die Zumutungen des Westens gefeite Bastion nationaler und kultureller Souveränität.
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