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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 18. Juli 2009 um 21:27 Uhr |
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Eine Replik auf den gleichnamigen Artikel von Gerhard Scheit Gerhard Scheit kommt in seinem Essay (http://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/461-die-deutsche-linke-und-der-protest-im-iran-aufstand-der-privatheit) zu dem Urteil, dass die demokratischen Kräfte des Protestes im Iran besser nicht unterstützt werden sollten, weil sie erstens zu schwach seien und sie zweitens das einigende Band zwischen den verschiedenen Herrschaftsrackets im Iran, den Antizionismus, nicht wirklich sprengten. Der zentrale Satz seines Essays lautet: "Erst wenn der Aufstand der Privatheit diese Einigkeit sprengte und gegen sie die Solidarität mit Israel übte, wäre die Errichtung eines säkularen Staats möglich." Ich teile diese Auffassung nicht. S. dazu mein Essay "Brüder zur Sonne, zur Freiheit! - und nicht vergessen: die internationale Solidarität" (http://www.kritiknetz.de/islamismus/445-brueder-zur-sonne-zur-freiheit-und-nicht-vergessen-die-internationale-solidaritaet) |
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Geschrieben von: Reinhard Hascha
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Mittwoch, 18. Februar 2009 um 12:41 Uhr |
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Reinhard Hascha weist in seinem Aufsatz nach, dass die Bochumer Staatsanwaltschaft mit ihrem Entschluss, kein Verfahren gegen jene eliminatorischen Antisemiten zu eröffnen, die in Recklinghausen mit Parolen wie "Vergast die Juden", "Tötet die Juden" und "Wir sind alle Hamas" demonstriert haben, eklatant gegen rechtstaatliche Prinzipien verstoßen hat. Die Bochumer Staatsanwaltschaft erweist sich damit als willfähriges, konformistisches Organ einer in Deutschland vorherrschenden Meinung, die deutsche Medien schüren. Ihr fehlt die Zivilcourage gegen die herrschende antisemitische Meinung nach rechtsstaatlichen Prinzipien Recht zu sprechen und demokratische Freiheiten gegen den antisemitschen Mob im Mainstream zu verteidigen. Ihr Fehlurteil reiht sich ein in eine Reihe anderer gleichgerichteter Fehlurteile, die von "einer politisch-moralischen Dekadenz" (Hascha) in der BRD zeugen. |
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Geschrieben von: Heinz Gess und Reinhard Hacha
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Mittwoch, 11. Februar 2009 um 16:34 Uhr |
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ein aktueller Eingriff "Es bleibt, Sie daran zu erinnern, dass alle Deutschen nach GG Art. 20 Absatz 4 das Recht zum Widerstand haben gegen jeden, der es unternimmt, die Grundrechte zu beseitigen. Das gilt auch dann, wenn sich die Staatsanwaltschaft selbst an der Beseitigung der Grundrechtes aktiv beteiligt, wie es in Bochum mit der Weigerung. Karslis Mordaufrufe und seine Identifikation mit der Hamas strafrechtlich zu verfolgen, geschehen ist. Denn die Hamas ist nach deutscher Gesetzeslage und nach ihrer eigenen Charta ein Racket, dessen Ziel die "Endlösung der #Judenfrage# im Sinne des Nationalsozialismus und die Abschaffung der Demokratie zugunsten des islamischen Gottesstaates ist. Sie ist gegen die menschliche Emanzipation von Herrschaft überhaupt und deswegen auch gegen die politische Emanzipation des Staates von der Religion und bürgerlichen Gesellschaft. |
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Geschrieben von: Thomas von der Osten-Sacken
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Freitag, 14. November 2008 um 17:35 Uhr |
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Gastkommentar
"Fakten stören bekannterweise nur bei der Meinungsbildung. Und die geht so: Nicht dass die sog. Staatswesen vor allem in Afghanistan und dem Irak vor allem zerstörerische waren, ihr Sturz ein Kampf gegen Tyrannen im besten Sinne der antiken Politik, nein, ein Ende eines Diktators wie Saddam Hussein, sind "Übergriffe", "Kulturimperialismus", der Begriff, mit dem sie kritisiert werden: Um dieses Vorgehen (also die kulturimperialistischen Übergriffe auf gewachsene Staatswesen) zu verteidigen, wird die überlegene Ethik der Menschenrechte angeführt. Sie seien ihrem Charakter nach universal und bildeten die denkbar höchsten moralischen Standards; ihre Regeln stünden über allen Kulturen. Deshalb mache ihre Geltung nicht vor irgendeiner ethnischen, religiösen oder soziologischen Besonderheit halt. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 01. August 2008 um 17:34 Uhr |
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Aus dem Essay: "Aus diesem Grund und nicht allein nur, weil Volksaufklärungs- und Kulturindustrie in Deutsch-Europa den realen Schein als "Wahrheit der Dinge" propagieren und damit die ihm innewohnende Ideologie verbreiten, ist das falsche Bewusstsein vom "realen Konflikt" im "Nahen Osten" in Deutsch-Europa und der vom Islam beherrschten Welt so sehr zur Normalität geworden, dass mit massiven Diskriminierungen zu rechnen hat, wer das hegemoniale falsche Bewusstsein als falsch kritisiert und damit das Richtige tut. Hierzulande ist es bereits wieder soweit, dass Ideologiekritiker, die an dem Marxschen Paradigma der Kritik auch in der derzeit schwierigen Lage für die politische Bewegung der Emanzipation insbesondere im Nahen Osten, wo sie geradezu aussichtslos erscheint, schon wieder mit dem symbolischen Ausschluss aus Deutschland bestraft werden, indem sie zu "Antideutschen" erklärt werden, die nicht dazugehören, und seit kurzem auch mit dem realen Ausschluss aus der Volkspartei sanktioniert werden. |
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Geschrieben von: Nasrin Amirsedghi,Thomas von der Osten-Sacken, Alex Feuerherdt
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Mittwoch, 30. Juli 2008 um 18:57 Uhr |
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Against the Durban Review Conference of the United Nations. Gegen die UN-Folgekonferenz in Durban! (/b> 29 July 2008 by Boycott Durban 2!
Vor knapp sieben Jahren fand in Durban (Südafrika) die "Uno-Weltkonferenz gegen Rassismus" statt. Diese Veranstaltung mutierte zu einem regelrechten Tribunal gegen Israel und dessen Existenzrecht und zu einer Verteidigung unfreier Staaten und Diktaturen. Nun planen die Vereinten Nationen, im April 2009 eine "Durban Review Conference" durchzuführen. Der französische Romancier und Essayist Pascal Bruckner rief unlängst zu deren Boykott auf. Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner - Journalisten, Publizisten, Wissenschaftler und Künstler - schließen uns Bruckners Appell an und fordern die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - insbesondere Deutschland - auf, die "Durban 2"-Konferenz zu boykottieren und sich für eine umfassende Reformierung des UN-Menschenrechtsausschusses einzusetzen. |
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Geschrieben von: Joel Fishman
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Montag, 30. Juni 2008 um 19:37 Uhr |
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"Es ist wahrscheinlich, dass die neue Waffenstillstands-Vereinbarung nicht in eine Beendigung der Feindseligkeiten münden wird. Da diese Abmachung es dem Feind ermöglichen wird sich auf die nächste Runde vorzubereiten, muss auch Israel sich auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten. Was im Endeffekt übrig bleibt, ist die Option der Abschreckung. Israel sollte eine permanente und effektive Informations-Kampagne beginnen, um sein Recht auf Selbstverteidigung zu schützen und den Feind zu diskreditieren. Es sollte ständig daran arbeiten die Unterstützung der Bevölkerung des Gazastreifens für das Regime der Hamas zu untergraben und auf das Mögliche ausdehnen: etwas Verständnis in der arabischen Welt zu gewinnen. Es ist unvorstellbar, dass eine Terror-Organisation, die sich mit dem Mord von israelischen Zivilisten beschäftigt, von Rechten profitiert, die das internationale Recht verleiht. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Montag, 30. Juni 2008 um 11:15 Uhr |
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eine Replik auf Joel Fishman: "Israels schwerwiegendes Versäumnis und die Waffenstillstandsvereinbarung mit der Hamas" Nach Auschwitz gibt es in Deutschland und Kerneuropa keine Antisemiten und keine Nazi-Faschisten mehr, sondern nur noch "aufgeklärte" Liberale und Linke, die gegen den Zionismus kämpfen, weil sie gegen jeden Nationalstaat und deshalb auch gegen die Existenz Israels sind oder die Israel wegen seines "inhumanen, völkerrechtswidrigen' Umgangs mit den palästinensischen Arabern kritisieren Der Verrat an der Emanzipation inszeniert sich als antiimperialistischer Emanzipationswille. Der nunmehr kulturalistisch argumentierende Antisemitismus präsentiert sich als "Antirassismus", der die Verschiedenheit der Kulturen achtet. Umgekehrt präsentiert er das Judentum und "den Juden" als denjenigen, den er nicht als solchen, sondern als Rassisten und Urheber der Völker mordenden Gewalt bekämpft. |
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Geschrieben von: Gregor Gysi
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Donnerstag, 29. Mai 2008 um 10:18 Uhr |
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Parallel zu den Feierlichkeiten Israels zum 60. Jahrestag seines Bestehens ist das Jahr 2008 zugleich der 75. Jahrestag der Machtübernahme der Nationalsozialisten und des damaligen Beginns der Verfolgung und Diskriminierung der Jüdinnen und Juden, die in Pogromen und schließlich in die systematische, fabrikmäßige Ermordung von 6 Millionen europäischer Jüdinnen und Juden mündete. Diese beiden Fakten weisen auf die besonderen Beziehungen Deutschlands zum Staat Israel hin. Die deutsche Linke handelte geschichtsvergessen und anti-emanzipatorisch würde sie diese beiden Fakten nicht in ihrem historischen Zusammenhang sehen und reflektieren. Um Letzteres geht es Gysi in seinem Beitrag. Er erteilt den völkischen Antiimperialisten (Gehrcke, Paech, Pilker) in "Der Linken" eine deutliche Absage, die die emanzipatorische Linke nicht vom deutsch-völkischen Sozialismus, d.h. der angeblich gerechten Volksgemeinschaft des 'schaffenden Kapitals' zu unterscheiden wissen und mit der neuen Rechten in der EU darum konkurrieren, wer der 'neuen Bewegung zur Standortverteidigung' vorangehen und ihr Führer sein wird, ob also die neue deutsch-europäische antizionistische Volksgemeinschaft von "links" oder von "rechts", im linksdeutschen oder rechtsdeutschen Jargon errichtet wird. |
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Geschrieben von: Joel Fishmann
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Freitag, 22. Juni 2007 um 12:26 Uhr |
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Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität Seit den 1960er Jahren ist die Umkehrung der Wahrheit eine der beliebtesten Propagandamaßnahmen der Gegner Israels. Eine der am häufigsten genutzten Aussagen ist die Beschuldigung, dass die Juden, Opfer der Nazis, jetzt die neuen Nazis geworden seien dass sie die Aggressoren und die Unterdrücker der palästinensischen Araber seien. Zeitgenössische Beobachter haben diese Methode erkannt und als "Umkehrung der Realität" oder "verdrehte Logik" beschrieben. Weil Israels Feinde seit fast einem halben Jahrhundert solche Verleumdungen wiederholen, ohne dass ihnen entgegengetreten wird, haben sie allmählich Glaubwürdigkeit gewonnen. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 08. Dezember 2006 um 16:47 Uhr |
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Eine Kritik des Positionspapiers von Katja Kipping (MdB der Linkspartei) zur Nahostpolitik |
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Geschrieben von: Katja Kipping (MdB)
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Freitag, 08. Dezember 2006 um 08:12 Uhr |
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Ich hatte schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass sich in der "Linkspartei" je wirklich ein bemerkenswerter Widerstand gegen die bornierte antiemanzipatorische Linie der Gehrckes, Paechs, Pirkers und anderer Kader entwickeln könnte. Vielleicht aber habe ich mich geirrt. Denn zur Zeit kursiert in der Linkspartei ein Positionspapier von Katja Kipping (Bundestagsabgeordnete der PDS), das zum Nahostkonflikt in den Grundzügen anders Stellung nimmt, als das in der antizionistischen deutschen Linken üblich ist. Das könnte der Beginn von etwas Neuem, Besserem sein und gibt Anlass zur Hoffnung. Zugleich mit dem Positionspapier von Katja Kipping veröffentliche ich im Kritiknetz eine Replik auf das Papier unrter dem Titel "Jenseits von Antizionismus und falschen Zuschreibungen - schön wär's "
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Geschrieben von: Mattthias Küntzel
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Montag, 11. September 2006 um 14:50 Uhr |
Nun hat der Führer der Hizbollah, Hassan Nasrallah, stets erneut die unverbrüchliche Einheit zwischen seiner "Terrororganisation" und seiner "politischen Bewegung" betont. Und doch ist Niels Annen nicht der einzige SPD-Funktionär, der die antisemitische Miliz nicht nur nicht ächten, sondern als Dialogpartner achten und adeln will. So bereitete die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung dem antiamerikanischen Bündnis zwischen Islamisten und Sozialisten schon frühzeitig den Weg. Im Februar 2004 veranstaltete sie mit der Hizbollah eine gemeinsame Tagung unter dem Titel: "Die islamische Welt und Europa: Vom Dialog zur Übereinkunft". Damals schon war nicht nur das Bündnis zwischen den think tanks einer deutschen Regierungspartei und einer islamistischen Terrororganisation bemerkenswert, sondern auch die Tagesordnung jener Konferenz: Der Topos "Besatzung und Widerstand" stand auf dem Programm, nicht aber die an Goebbels erinnernde antijüdische Propaganda des Hizbollah-Senders Al-Manar. Die gegenwärtigen Rufe führender Sozialdemokraten, die von der Terrormiliz diktierten Bedingungen für den Marineeinsatz zu achten, stehen in dieser Tradition.
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 15. Juli 2006 um 16:32 Uhr |
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Herr Hanefeld gehört zu jenen Mitläufern, von denen Adorno sagte, ihr Mitläufertum sei primär "Geschäftsinteresse: dass man seinen eigenen Vorteil vor allem anderen wahrnimmt und, um nur ja nicht sich zu gefährden, sich nicht den Mund verbrennt. Das ist ein allgemeines Gesetz des Bestehenden. Das Schweigen unterm Terror war dessen Konsequenz. Die Kälte der gesellschaftlichen Monade, des isolierten Konkurrenten, war als Indifferenz gegen das Schicksal der anderen (der Juden) die Voraussetzung dafür, dass nur ganz wenige sich regten. Das wissen die Folterknechte; auch darauf machen sie stets erneut die Probe". Zur Zeit machen die Hamas und Hisbollah die Probe darauf und der WDR gehört in der Person Hanefelds zu jenen, die sich nicht nur nicht regen, sondern den Folterknechten sogar Unterstützung geben.Das darf nicht so bleiben.
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Geschrieben von: Autoren: Bryan Klug und Robert Wistrich
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Samstag, 25. Juni 2005 um 19:22 Uhr |
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Eine Debatte in sechs Briefen zwischen Robert Wistrich und Bryan Klug
Robert Wistrich zu Brian Klug, der im Bundestag über das Thema "Antisemitismus im Nahen Osten" sprechen durfte: Du "ignorierst den Mainstream-Charakter des muslimischen Judenhasses im Nahen Osten sowie die Tatsache, wie stark dieser die Debatte in Europa schon vergiftet hat. Ganz im Gegensatz zu dem, was Du andeutest, ist der anti-jüdische Hass nicht mehr nur durch klassische europäische, christliche oder rassistische Motive angetrieben. Es sind Islamisten, die mit ihrer Verteufelung Amerikas, Israels und der Juden den Ton angeben. Die Medien, Akademiker, Künstler und religiösen und politischen Eliten in der Europäischen Union (EU) machen das duckmäuserisch nach. Darum kommt mir Deine Aufforderung, gemeinsam gegen "Islamophobie" und Antisemitismus zu kämpfen, als etwas merkwürdig und von der Wirklichkeit entfremdet vor. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Montag, 16. Mai 2005 um 18:31 Uhr |
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Verstehen wird man, was bei den „reinen Israelkritiker“ vorgeht, wohl nur dann, wenn man nicht an der Erscheinungsform, an den Selbstauskünften der befragten Gutmenschen klebt, sondern ihre Praxis der „menschenfreundlichen Israelkritik“, wie sie die kleine Geschichte wiedergibt, reflektiert und begreift, dass dasselbe masochistischnarzisstische Syndrom verschiedene Erscheinungsformen annehmen kann. Die Unterscheidung Ralf Schröders in seiner Kolumne vom „aktionslatenten Deutschen“ und „aktiven Palästinenser“, zwischen denen es zum Phantasma einer „Opfersymbiose“ komme, lässt eine Ahnung davon aufkommen, was sich psychodynamisch in der angeblich so „menschenfreundlichen“ deutschen Seele abspielen könnte und wie eine kritische Forschung hier weiter vorzugehen hätte. |
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