| Solidarität mit Ralph Giordano - Die expansive Sichtbarmachung islamischer Kontrollmacht im Schatten der Religionsfreiheit |
|
|
|
| 3788 mal gelesen. | |||
| Geschrieben von: Hartmut Krauss |
| Sonntag, 03. Juni 2007 um 14:06 Uhr |
|
In einem Streitgespräch mit dem verbandsislamischen Funktionär Bekir Alboga, das vom TV-Kanal des Kölner Stadtanzeigers ausgestrahlt wurde, hat Ralph Giordano den Bau einer Großmoschee in Köln als Zeichen der Desintegration und als Zurückweichen vor dem Vormarsch der islamischen Herrschaftskultur kritisiert. Daraufhin bekam er postwendend Morddrohungen von radikalen Muslimen, während ihm der altliberale Gerhard Baum - als exemplarischer Vertreter der deutschen Gutmenschen-Fraktion - ebenso reflexartig in den Rücken fiel und mit den herkömmlichen Klischees die reaktionären und antiliberalen Grundmerkmale des Islam dementierte. Wie unübersichtlich und heruntergekommen die politisch-ideologischen Verhältnisse hierzulande mittlerweile sind, zeigt sich in diesem Fall einmal mehr in der folgenden bizarren Konstellation: Auf der einen Seite wird der prominente jüdische Antifaschist Giordano von proislamischen Kräften in diffamierender Weise in die rechte Ecke gestellt und seine begründete Kritik an integrationsunwilligen und antidemokratischen Muslimen als "rassistisch" und "fremdenfeindlich" diffamiert. Grenzt man sich anderseits mit scharfen Worten von rechtsradikalen Trittbrettfahrern ab, die sich an die fortschrittlich-demokratische Islamkritik aus populistischen und taktischen Gründen anhängen, dann handelt man sich wie Giordano eine Strafanzeige ein. (Er hatte die rechtspopulistische Partei "Pro Köln" als "lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus" bezeichnet und sich dagegen verwahrt, mit "Pro Köln" in Verbindung gebracht zu werden, nur weil er sich gegen den geplanten Bau einer Zentralmoschee in Köln ausgesprochen habe.) Das Kritiknetz solidarisiert sich zusammen mit der Hntergrund Redaktion mit Ralph Giordano und unterstützt seine Positionen mit Argumenten, wie sie im nachstehenden Beitrag von Hartmut Krauss ausgeführt werden. Der sehr gut und bündig geschriebene Essay bewegt sich auf der Linie meiner im Krtiknetz veröffdentlichten Aufätze über den Islam als Herrschaftsform, weshalb ich ihn sehr gerne veröffentliche. An die fortschrittliche Öffentlichkeit richten wir folgenden Appell: Während sich pseudolinke und auf muslimische Wählerstimmen schielende Kräfte als Islamapologeten aufspielen und in ihrer objektiven Wirkung oftmals wie Handlanger der Islamisten agieren, wenden sich Teile der einheimischen Rechtsextremisten aus Gründen arisch-rassistischer und deutschtümelnder "Vormachtskonkurrenz' gegen das Einsickern der islamischen Herrschaftskultur. Gegenüber diesen reaktionären Lagern gilt es in Deutschland und Europa eine dritte emanzipatorische Front aufzubauen, die sich gleichermaßen gegen den einheimischen (rassistischen) wie den zugewanderten (religiös-totalitären) Rechtsextremismus und seine Unterstützergruppen wendet und für eine fortschrittliche Gesellschaftsveränderung im Sinne der Grundprinzipien der "kulturellen Moderne' eintritt. Auch wenn natürlich nicht in allen Moscheen in Deutschland offene Haßpredigten gehalten werden und zur unmittelbaren Gewaltanwendung gegen "Ungläubige' aufgerufen wird, so handelt es sich doch in den allermeisten Fällen gemäß dem Grundcharakter des Islam um abgeschottete ideologische Räume, in denen antiliberale, "gottesherrschaftliche" und menschenrechtswidrige Denk- und Einstellungsmuster reproduziert und stabilisiert werden. Der wirkliche Lackmustest für die europäischen Gesellschaften besteht deshalb darin, ob sie weiterhin die Ausbreitung totalitärer Herrschaftskultur unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit hinnehmen und damit ihr eigenes Fundament unterminieren werden, oder aber ob sie das erforderliche Maß an substanzethischer Abwehrkraft aufbringen und den Entfaltungsprozess muslimischer Gegengesellschaften stoppen und revidieren werden. Denn: Wer wie der orthodoxe Gesetzes-Islam die europäische Aufklärungskultur feindselig bekämpft und untergräbt, zerstört die Grundsätze von Säkularität und individueller Freiheit. Link zum Artikel (PDF): "Solidarität mit Ralph Giordano - Die expansive Sichtbarmachung islamischer Kontrollmacht im Schatten der Religionsfreiheit". Klicken Sie bitte hier.
|
Kommentare (1)
Solidarität mit Ralph Giordano
1
Mittwoch, 02. Dezember 2009 um 22:57 Uhr
max kühnbach
Leider verbietet der Zeitgeist bzw . die Politische Korrektheit ,Befürchtungen und Kritik gegenüber dem Islam auszusprechen .Ob die Mehrheit der Islamanhänger sich dem aufgeklärten Europa öffnen ,wissen wir erst in 30 Jahren .Dann ist es zu spät und wird wie das Klima -und Finanzproblem zum Problem der nächsten Generation .Wir sollten sie gut vorbereiten........
REPLY_LINK






