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Rottet "den Juden" Hitler aus PDF Drucken E-Mail
1349 mal gelesen.
Geschrieben von: Herber Rätz   
Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 13:02 Uhr
Der Kampf „positiver Antifaschisten“ gegen die „Strichjungen des Kapitals“ und für die Wiedergewinnung des „lost paradise“ als Charaktermaske des Neo-Faschismus in der Demokratie.

Herbert Rätz's Fazit:
"Es gibt keine Bestien in Menschengestalt, aber es gibt eine bestialische Unterströmung (Gnosis, Esoterik) in unserer Kultur, die menschliches Verhalten bestialisieren kann. Wenn demokratische Tugenden wie Konfliktfähigkeit, Toleranz, Diskursfähigkeit, Achtung des Menschen nicht als Kompetenzen anerkannt und erlernt werden können, dann kann es jederzeit zu einem angeblichen Zivilisationsbruch kommen. Aber hier liegt kein Bruch vor, sondern eine Konsequenz des Umstandes, dass Bildung einerseits idealisiert (Bildungsbürgertum) und den „Banausen“ vorenthalten, andererseits auf den Aspekt Ausbildung (Anwendungs“wissen“) reduziert wird. Bildung im Sinne des kantschen Imperativs ist auch heute noch die Ausnahme, vor allem deshalb, weil die notwendige finanzielle Ausstattung des Bildungssystems ausbleibt.
  Solange die Frage der menschenverachtenden Ideologie nicht öffentlich diskutiert wird, solange Nazi mit Skinhead bzw. SA gleichgesetzt wird und das Mäntelchen des Verschweigens über die akademischen Protagonisten gedeckt wird, solange kann sogar ein Nazi nahtlos in ein Judenstereotyp integriert und aus dem Kreis der Menschheit ausgeschlossen werden. Das nenne ich einen klammheimlichen politisch korrekten Antifaschistenfaschismus. (ja, richtig gelesen!
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Kommentare (3)
Konfliktfähigkeit, Toleranz, Diskursfähigkeit, Achtung des Menschen
3 Mittwoch, 30. Dezember 2009 um 19:42 Uhr
D.G.
Das Problem der Fremdenfeindlichkeit ist schon so alt und findet leider immer noch Bestand in unserer Gesellschaft. Man sollte meinen, dass die Menschen klüger hätten werden sollen. In der Geschichte haben wir schon mehrfach gesehen wozu solch ein handeln führt, aber leider ist dieses Verhalten bisher nicht auszumerzen.
Viele Menschen suchen Gründe, warum unsere Politik und Gesellschaft nicht richtig funktioniert und da ist ein Sündenbock immer schnell gefunden. Es sind immer die ANDEREN bzw. dei FREMDEN. Sehr einfache Theorie...
Und wieder wird gezeigt, dass die Unwissenheit und Naivität die Menschen leicht manipulieren lässt.
Leider wird es immer dumme Menschen geben, aber ich hoffe, dass es immer weniger geben wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
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Konfliktfähigkeit, Toleranz, Diskursfähigkeit, Achtung des Menschen
2 Sonntag, 27. Dezember 2009 um 22:59 Uhr
sandra heine
Einer der vielen Gründe für den sichtbaren und oftmals alltäglichen Rechtsradikalismus ist vermutlich die geringe Ausprägung demokratischer Tugenden und die ungenügende Wertschätzung ziviler und demokratischer Strukturen.
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind keine Probleme, die schnell gelöst werden können. Dazu sind ihre Ursachen viel zu komplex, ihre Wurzeln zu stark und in der Mitte der Gesellschaft angesiedelt. Schule und Familie sollten soziale Kenntnisse vermitteln. Ob Klassenverband, Teamarbeit oder Schülerpolitik – intensiver als hier ist nicht zu erfahren, was es heißt, sich argumentativ durchzusetzen, sich zurückzunehmen, eigene Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen wahrzunehmen und anerkannt zu werden.
Rechtsextremismus lehnt demokratische Werte ab. Dem Großteil der Anhämger wurden diese Werte wohl auch nie vermittelt

www.demokratisch-handeln.de/service/.../index.htm

S. Heine
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Die leidenden Juden
1 Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 19:40 Uhr
Ayse
Hitler unterscheidet zwischen "Herrenrasse" und "Untermenschen", wobei er der arischen Rasse und besonders den Deutschen die kulturelle Führungsrolle zuschreibt. Dieser Rassegedanke ist eng verbunden mit dem Antisemitismus, der die Juden zur "Gegenrasse" degradiert, die nur darauf abziele, die deutsche Rasse zu ersetzen.

Der "Jude" galt als Feind und wurde als Erzfeind der Menschheit bezeichnet. Die Juden wurden beschuldigt für den Weltkapitalismus und Kommunismus. Also im Prinzip für alles, wofür sie nichts konnten bzw. noch nicht mal den Bezug hatten. Unrecht in jedem Maße.

Im NS-Parteiprogramm von 1920 hieß es:
"Staatsbürger kannn nur sein , wer Volksgenosse ist .Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher ein Volksgenosse sein.“
„Es gibt keine Bestien in Menschengestalt, aber es gibt eine bestialische Unterströmung
(Gnosis, Esoterik) in unserer Kultur, die menschliches Verhalten bestialisieren kann“.(Herbert Rätz, Rottet den „den Juden“ Hitler aus!, S.29)
Meiner Meinung kann man es nicht besser auf den Punkt bringen. Herbert Rätz hat mit seinem Artikel viele vergessene bzw. nicht angesprochene Themenbereich ans Tageslicht gebracht.
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